Diplomarbeit, Ausstellungskonzept get slanted
»transformation into space – a walkable magazine«,
eingereicht im Oktober 2007

 

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation des Mediums Magazin in das Medium Ausstellung. Den Inhalt für die formale Umsetzung des Konzeptes bietet das Typografiemagazin slanted.
Neben der Veröffentlichung von Inhalten im Internet und der gedruckten Version des Magazins soll das »Gefühl Typografie« in einer weiteren Dimension erlebbar werden.

Gemeinsam mit einem Schaumodell, wurde die Ausstellungsplanung, in Form eines detaillierten Konzeptheftes, konkret formuliert und visualisiert. Der praktischen Arbeit liegt eine umfassende Theoriearbeit zugrunde.

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In abstrakten Seitengebilden wird die Vielschichtigkeit des Mediums Magazin im Raum inszeniert. Dabei folgt das Magazin im Raum anderen Richtlinien, wie die gedruckte Version.

Das Lesen eines Magazins ist genauso wie der Besuch einer Ausstellung ein sinnliches Erlebnis. Ziel ist es Stimmungsbilder zu erzeugen, die die Vielschichtigkeit des Mediums Magazin und die Inhalte des Magazins slanted visualisieren. Inhalte und Ausstellungsarchitektur erge­ben in jedem Fall eine Synthese und illustrieren gemeinsam ein begehbares Magazin (get)  slanted  -  das  Gefühl  Typografie  (im Raum).

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Motiviert durch die Idee ein Magazin in überdimensionaler Größe zu präsentieren und die veränderte Wahrnehmung von Inhalten zu untersuchen, ergaben sich im Laufe der Konzeptarbeit zwei entscheidende Motive:

_ Zweidimensionales wird dreidimensional

_ Gedrucktes wird begehbar

Ein gedrucktes Magazin ist ein haptisches Objekt - der Leser kann es in die Hand nehmen, darin blättern, es ansehen und lesen. Die Leseerfahrung und die Handhabung des Mediums Magazin wird hinterfragt, um im Anschluss als Gestaltungsgrund­lage für die Ausstellung get  slanted zu dienen. Der Themenbereich Magazingestaltung schließt die Entstehung und vergleichende Analyse von Typografiemagazinen sowie erweiterten Magazinformaten mit ein.

 

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Im Vergleich zum Magazin folgt das Rezeptionsverhalten und die Wahrnehmung von dargestellter Information ganz anderen Gesetzmäßigkeiten. Um beide Medien in Beziehung zu setzen, hinterfragt und erläutert das Kapitel der Ausstellungs- und Raumgestaltung Herangehensweisen, eine abstrakte Idee in den Raum zu transformieren. Konkret können mit dieser Untersuchung die räumliche Struktur, Zielgruppe, Ausstellungstypus, gestalterische Einordnung und der Umgang mit Text in der Ausstellung get slanted definiert werden.

 

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 Die veränderten Dimensionen und Größenverhältnisse bilden zentrale Fragestellungen für die Umsetzung der Magazinpräsentation im Ausstellungsraum. Die theoretische Abhandlung hat den Anspruch diese Fragen weitestgehend zu klären, und genügend Freiraum für die Gestaltung der Ausstellung get slanted zu bieten.

 

Konzeptheft Ausstellung get slanted

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Schaumodell des Ausstellungskonzeptes

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